Content mit dem Handy produzieren: so schaffst du erstklassige Inhalte

Content mit dem Handy erstellen - Julia filmt sich selbst

So produzierst du erstklassigen Content mit deinem Smartphone

Erstklassigen Content mit dem Handy erstellen? Wir sagen: Ja, absolut! Dass es heute leichter ist als je zuvor, hochwertigen Content für Social Media zu produzieren, müssen wir dir nicht erzählen. Auch Unmengen an teurer Ausrüstung sind normalerweise nicht nötig, um zufriedenstellende Inhalte zu schaffen. Dein Smartphone reicht völlig aus, um professionelle Fotos und Videos zu machen, die deine Follower beeindrucken und dein Personal Branding stärken. Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Tipps und Tricks erstklassigen Content mit dem Smartphone produzierst. Beginnen wir mit ein paar Grundlagen, bevor wir ans Eingemachte gehen. 

1. Das richtige Equipment für dein Smartphone

Auch wenn dein Smartphone allein viele Möglichkeiten bietet, kann das richtige Zubehör einen großen Unterschied machen, wenn du guten Content mit dem Handy produzieren willst. Hier einige Dinge, die du in Betracht ziehen solltest:

  • Stativ: Auch wenn es banal klingt: Ein Stativ sorgt für stabile Aufnahmen und vermeidet verwackelte Bilder oder Videos. Besonders bei längeren Videos, schlechten Lichtverhältnissen oder Aufnahmen aus der Ferne ist ein Stativ unverzichtbar.
  • Lichtquellen: Natürliche Lichtquellen wie Sonnenlicht eignen sich hervorragend für tolle Aufnahmen – wenn nur irgendwie möglich, solltest du es einsetzen. Für Aufnahmen bei schlechtem Licht sind LED-Ringlichter oder andere mobile Lichtquellen eine gute Ergänzung für dein Equipment.
  • Externe Mikrofone: Die eingebauten Mikrofone von Smartphones sind oft nicht optimal, besonders in lauten Umgebungen oder Räumen mit viel Hall. Ein externes Mikrofon sorgt für klaren, professionellen Ton. Die Auswahl an leistbaren und kleinen, leicht zu transportierenden Mikrofonen ist mittlerweile zum Glück groß. 
  • Selfie-Stick: Wenn du viel unterwegs aufnehmen möchtest und alleine unterwegs bist, ist ein Selfie-Stick absolut empfehlenswert. Tipp: Mit einer ruhigen Hand kannst du ihn auch als eine Art “Fake-Drohne” einsetzen, um schöne Aufnahmen aus der Vogelperspektive zu machen. 

Hinweis am Rande: Viele Smartphones haben heute gute Kameras integriert, mit denen toller und hochwertiger Content erstellt werden kann. Julia aka Travelbubi empfiehlt Content Creators üblicherweise, bei der Contentproduktion auf ein iPhone zu setzen (iPhone 11 aufwärts). 

2. Perfekte Lichtverhältnisse schaffen

Wie gerade eben schon angedeutet: Licht ist der Schlüssel zu hervorragenden Fotos und Videos. Dein Smartphone mag zwar technisch ausgereift sein, aber ohne gutes Licht wirken deine Aufnahmen flach und unprofessionell. Hier einige Tipps:

  • Nutze natürliches Licht: Tageslicht ist kostenlos und liefert die besten Ergebnisse. Am besten fotografierst oder filmst du am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht weich und gleichmäßig ist.
  • Vermeide Gegenlicht: Achte darauf, dass die Lichtquelle immer hinter der Kamera und nicht hinter dem Motiv ist. So verhinderst du, dass von dir/dem Motiv nur eine dunkle Sillhouette zu sehen ist und der Hintergrund überbelichtet erscheint. (Ausnahmefall ist natürlich, du willst mit Licht bestimmte künstlerische Effekte erzielen).
  • Experimentiere mit künstlichem Licht: Wenn du drinnen filmst, nutze Lampen oder LED-Lichter, um das Motiv gleichmäßig zu beleuchten. Hier hilft dir zum Beispiel ein Ringlicht, Schatten im Gesicht zu vermeiden.
  • Filme nicht direkt über die Instagram-App: Die Qualität deiner Inhalte ist IMMER besser, wenn du über die normale Kamera deines Smartphones filmst. 

Tipp: Ein paar sehr wichtige Grundlagen zum Filmen mit dem Smartphone haben wir hier für dich zusammengefasst!

3. Rahmen und Perspektive: Die Grundlagen der Bildkomposition

Eine gute Bildkomposition kann aus einem einfachen Foto oder Video ein wahres Kunstwerk machen. Die folgenden Tipps helfen dir, den perfekten Shot zu bekommen:

  • Die Drittelregel: Diese Technik hilft dir, Bilder ansprechend zu gestalten. Teile dein Bild mental in ein 3×3-Raster und platziere dein Hauptmotiv an den Schnittpunkten der Linien, anstatt es zentral zu positionieren. Tipp: Du kannst dir am Smartphone auch Rasterlinien einblenden, an denen du dich super orientieren kannst. 
  • Achte auf den richtigen Winkel: Filmst oder fotografierst du Personen, achte darauf, immer in einem ganz leichten Winkel nach oben zu fotografieren. So wirkt die Person etwas gestreckter und ansprechender. Bei anderen Aufnahmen kannst du aber auch versuchen, mit verschiedenen Höhen und Winkeln zu spielen, um deine Aufnahmen interessanter zu gestalten.
  • Fokus und Tiefenschärfe: Moderne Smartphones bieten die Möglichkeit, den Fokus manuell zu setzen und die Tiefenschärfe zu regulieren. Experimentiere mit dem Fokus, um Objekte in den Vordergrund zu rücken und den Hintergrund weich erscheinen zu lassen. Setze diese Funktion nur gezielt ein. Übertreibst du damit, wirken deine Aufnahmen schnell unnatürlich. 
  • Weitwinkel-Funktion: Nutze für deine Aufnahmen – speziell fürs Filmen von Reels – in bestimmten Situationen auch die 0,5 Kamera (leichter Weitwinkel). Das ergibt einen tollen Effekt, mit dem sich mehr Informationen – und mehr Emotionen – einfangen und transportieren lassen. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, mehr von dir und deiner Umgebung zu zeigen. 

4. Schnitt und Bearbeitung: Der Feinschliff

Selbst die besten Aufnahmen brauchen oft einen letzten Schliff. Mit den richtigen Apps kannst du Fotos und Videos professionell bearbeiten – und das alles direkt auf deinem Smartphone.

  • Tools für die Fotobearbeitung: Apps wie Snapseed oder Lightroom bieten zahlreiche Filter und Bearbeitungswerkzeuge, mit denen du deine Bilder optimieren kannst. Hier kannst du Helligkeit, Kontrast, Farbtöne und Schärfe einstellen.
  • Apps für Videobearbeitung: Für die Bearbeitung von Videos wie Reels eignen sich Apps wie InShot oder CapCut. Sie ermöglichen es dir, Clips zu schneiden, Musik hinzuzufügen und Text-Overlays zu gestalten. Mit InShot kannst du auch Fotos bearbeiten. 
  • Vermeide fertige Filter: Halte dich bei deinen Fotos und Videos mit fertigen Filterfunktionen zurück. Passe eher einzelne Farbeinstellungen sowie Helligkeit, Sättigung und Kontrast an, damit deine Aufnahmen möglichst natürlich wirken. 
  • Konsistenz ist der Schlüssel: Achte darauf, dass der Stil deiner Bearbeitungen konsistent bleibt. So erscheint dein Instagram Profil wie aus einem Guss. Das sieht nicht nur besser aus, sondern noch viel wichtiger: Es schafft Wiedererkennungswert für deine Personal Brand. 

Fazit: dein Smartphone als mächtiges Werkzeug

Mit den richtigen Techniken und ein wenig Übung kannst du mit deinem Smartphone erstklassigen Content erstellen, der deine Follower:innen beeindruckt und dir hilft, deine Personal Brand erfolgreich aufzubauen. Investiere in das richtige Zubehör, nutze Licht und Komposition zu deinem Vorteil und bearbeite deinen Content professionell. Am wichtigsten aber: Sei kreativ und habe Spaß an der Erstellung deiner Inhalte! 

Lust auf noch mehr Input und hilfreiche Tricks? Schau mal hier rein!

So setzt du dein Geld nicht in den Sand

Arbeit mit einer Social Media Agentur - Behind the Scenes

Soziale Medien sind für dein Unternehmen unnötig? Okay, auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen, heutzutage ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, im Social Media Game präsent zu sein. Ob um mit der jüngeren Zielgruppe in Kontakt zu treten, eine persönlichere Verbindung zu Menschen herzustellen oder um mehr potenzielle Kunden zu erreichen.

Mehr zum Thema „Warum Social Media für Unternehmen Pflicht ist“, findest du hier.

Doch was passiert, wenn ein Unternehmen zwar den Wunsch hat, Social Media einzusetzen und viral zu gehen, sich aber gleichzeitig selbst im Weg steht? Die Erfolgsaussichten in diesem Fall: nicht sehr berauschend.

So stehst du dir als Unternehmen selbst im Weg

Stell dir vor, du bist Unternehmer bzw. Unternehmerin und hast gerade eingesehen, dass Social Media heutzutage wirklich ein Muss ist (wird aber auch höchste Zeit!).

Du überlegst dir also, wie du starten willst. Schnell wird dir klar, dass du eigentlich nicht weißt, wie du das Ganze angehen sollst – vielleicht, weil du in einer Branche tätig bist, die von sich aus nicht wirklich „unterhaltsam“, „lustig“ oder „cool“ scheint. Vielleicht aber auch, weil dir einfach die nötige Kreativität oder Erfahrung im Social-Media-Bereich fehlt.

Du entschließt dich also, eine Summe – sagen wir 10.000€ – in die Hand zu nehmen und in eine Social Media Agentur zu investieren. Du willst die Profis machen lassen. Die werden dein Unternehmen online erfolgreich machen, du kannst dich auf dein Geschäft konzentrieren und kannst das Thema Social Media vollkommen von deiner To-Do-Liste streichen. Klingt doch super.

Dann kommt es aber: Social Media Agentur vs. Kunde

Du willst viral gehen, aber jeden kreativen und noch so guten Vorschlag der Agentur lehnst du ab, weil er euren Company Guidelines widerspricht.

Mangelnde Flexibilität und Mut hindern dich daran, aus deiner gewohnten Perspektive auszubrechen und ein erfolgreiches Social-Media-Profil aufzubauen. Du wolltest doch die Profis machen lassen – das ist definitiv kein guter Start dafür.

Du willst eine jüngere Zielgruppe ansprechen, weigerst dich aber vehement, moderne Begriffe zu verwenden.

Wie willst du eine Verbindung zu einer Zielgruppe aufbauen, wenn du dich weigerst, deren Sprache zu sprechen? Die Welt verändert sich ständig – die Social Media Welt noch schneller. Gerade als Unternehmer:in musst du bereit sein, dich anzupassen, um relevant zu bleiben. Dazu gehört es auch, Wörter einzusetzen (unbedingt mit Maß und Ziel!), die vielleicht (noch) nicht in deinem Wortschatz zu finden sind. Begib dich auf Augenhöhe mit deinen Wunschkunden.

Du willst eine hohe Reichweite, lehnst aber Themen ab, die alle interessieren – weil sie dir „zu allgemein“ sind.

Es ist keine einfache Übung, aber es ist wichtig, den Spagat zwischen spezifischen, firmenbezogenen Themen wie dem Produktangebot und universellen Themen zu schaffen, die wirklich viele Menschen beschäftigen und ansprechen. So erreichst du eine breitere Akzeptanz und kannst deinen Wunsch nach einer hohen Reichweite leichter erfüllen. Je nachdem, in welcher Nische du tätig bist, wirst du mit reinen Nischenthemen nicht so leicht viele Menschen erreichen.

Liebes Unternehmen – unsere Frage als Social Media Agentur an dich:

Warum investierst du in die Expertise einer Social Media Agentur, wenn du dann nicht bereit bist, diese auch anzunehmen? Geld zu investieren alleine reicht nicht. Hör auf die Experten und Expertinnen, wenn du etwas erreichen willst! Du hast deine Expertise, die Mitarbeiter der Agentur haben ihre – jede:r sollte in seinem/ihrem Fachgebiet agieren.

Gib dir einen Ruck – deine Bereitschaft und Motivation sind gefordert, wenn es nach oben gehen soll. Die Bereitschaft, neue Ideen zu akzeptieren, sich auf Vorschläge einzulassen, die gewünschte Zielgruppe authentisch anzusprechen und den Spagat zwischen Nischen-Themen und universellen Inhalten zu meistern.

Letztendlich gilt: Wenn du Expertise suchst, dann hör auch auf die Experten! Ansonsten darfst du dich dann nicht darüber wundern, dass die erhofften Erfolge ausbleiben.

Du willst Social Media lieber selbst in die Hand nehmen, hängst aber fest?

Ganz ehrlich: Wir wissen, wie schwierig es oft ist, die Motivation nicht zu verlieren, glaub uns.  Das war auch einer der Gründe dafür, unseren Contentreich Club ins Leben zu rufen – für 39€/Monat bist auch du dabei, ohne Bindung. Aber eine Mitgliedschaft soll sich natürlich auszahlen. 

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